Häufige Fragen zu Video-Arbeitsanweisungen
Kurze, ehrliche Antworten auf die häufigsten Fragen vor dem Start. Ihre Frage fehlt? Stellen Sie sie in der kostenlosen Erst-Analyse — es antwortet jemand mit Praxiserfahrung, kein Vertrieb.
Was kostet ein Video-Standard einer Stelle?
Als Orientierung: etwa drei Monatsgehälter Ihres besten Mitarbeiters auf dieser Stelle. Die Logik dahinter: Ein guter Mitarbeiter bringt dem Betrieb ein Mehrfaches seines Gehalts — der Standard, der solche Mitarbeiter hervorbringt, ist entsprechend bepreist. Die konkrete Zahl nennen wir nach der Analyse der Stelle.
Wann rechnet sich das?
Üblicherweise in ein bis drei Monaten. Der Kurs wird einmal erstellt und läuft dann durch Dutzende Mitarbeiter: kürzere Einarbeitung, entlasteter Meister, weniger Fehler. Danach arbeitet der Standard einfach weiter.
Wie viel Aufwand entsteht bei uns im Betrieb?
Minimal. Ihr bester Mitarbeiter zeigt seine Arbeit — ohne lange von der Linie zu gehen. Struktur, Schnitt, Übersetzung, Kontrollfragen und Bereitstellung per QR-Code übernehmen wir.
Was ist mit DSGVO und Persönlichkeitsrechten?
Erfasst wird die Anleitung, nicht die Person. Auf Wunsch mit Person-Blur; Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ist Standard. Ihr Know-how bleibt Ihres: Die Kurse sind für die interne Schulung bestimmt, nicht zur Veröffentlichung.
Und der Betriebsrat?
Ein berechtigtes Thema (§87 BetrVG). Wir bringen eine Muster-Betriebsvereinbarung mit und binden den Betriebsrat früh ein. Der Kurs dokumentiert Abläufe — keine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle einzelner Personen.
Unsere Schicht spricht mehrere Sprachen. Funktioniert das?
Genau dafür ist es gebaut. Wir übersetzen den Standard in die Sprachen Ihrer Schicht (§12 ArbSchG verlangt verständliche Unterweisung). Ein Standard — von allen gleich verstanden.
Wir haben schon Ordner mit Arbeitsanweisungen. Warum reicht das nicht?
Weil danach nicht gearbeitet wird: Text wird selten gelesen, veraltet und zeigt keine Handgriffe. Der Ordner bleibt als Dokumentation — der Video-Standard sorgt dafür, dass der Ablauf tatsächlich ankommt.
Wir haben ein Software-Tool gekauft. Wozu noch Sie?
Das Tool löst den Engpass nicht: Jemand muss das Wissen aus den Köpfen holen und aufbereiten. Genau daran scheitern DIY-Projekte — nach zwei Jahren existiert ein Video von zwanzig. Wir liefern fertig.
Ist die Erstellung förderfähig?
Häufig ja: INQA-Coaching übernimmt bis zu 80 % (bis zu 12.000 €), in Bayern kommt der Digitalbonus infrage. Was in Ihrem Fall geht, prüfen wir in der Erst-Analyse.
Ist das audit-relevant (ISO 9001)?
Ja — dokumentierte, aktuelle Arbeitsanweisungen zahlen direkt auf ISO 9001 Kap. 7.5 ein. Praktisch: Vor dem nächsten Audit ist ein guter Zeitpunkt, die kritischen Stellen zu erfassen.
Für wen lohnt es sich ehrlicherweise NICHT?
Wenn ein Neuer die Arbeit in 2–3 Tagen beherrscht („zeigen — machen"), die Fluktuation gering ist oder Sie keine eigenen gewerblichen Mitarbeiter haben. Dann rechnet sich der Standard nicht — das sagen wir im ersten Gespräch offen.
Erster Schritt
Kostenlose Erst-Analyse Ihrer kritischsten Stelle
In einem kurzen Gespräch klären wir, welche Stelle zuerst gesichert werden sollte. Es antwortet kein Vertriebstrichter, sondern jemand mit Praxiserfahrung.
