Arbeitsanweisungen
Arbeitsanweisung erstellen: Aufbau, Beispiel, typische Fehler
Eine Arbeitsanweisung soll dafür sorgen, dass eine Tätigkeit immer gleich und richtig ausgeführt wird — unabhängig davon, wer sie ausführt. In der Praxis erfüllen die wenigsten Anweisungen diesen Zweck: zu lang, zu abstrakt, veraltet. So geht es besser.
Der Aufbau einer brauchbaren Arbeitsanweisung
- Zweck — wofür der Ablauf gut ist und wann er greift.
- Voraussetzungen & Mittel — Werkzeug, Material, Schutzausrüstung.
- Ablaufschritte — nummeriert, eine Handlung pro Schritt.
- Sicherheit — Gefahren und Schutzmaßnahmen direkt am jeweiligen Schritt.
- Prüfpunkt — woran man erkennt, dass der Schritt korrekt erledigt ist.
Fünf Fehler, die jede Anweisung wirkungslos machen
- Zu lang. Zehn Seiten liest niemand an der Maschine.
- Zu abstrakt. „Sorgfältig ausführen“ ist keine Anweisung.
- Text, wo gezeigt werden müsste. Ein Handgriff lässt sich schwer beschreiben — und leicht zeigen.
- Einsprachig für eine mehrsprachige Schicht. Was nicht verstanden wird, wird nicht befolgt (§12 ArbSchG verlangt verständliche Unterweisung).
- Einmal erstellt, nie gepflegt. Eine veraltete Anweisung ist eine falsche.
Wo Text an seine Grenze kommt
Gerade bei manuellen Tätigkeiten ist die Bewegung der Kern — und die vermittelt Video besser als Prosa. Deshalb erstellen wir Arbeitsanweisungen als mehrsprachigen Video-Standard, gefilmt bei Ihrem besten Mitarbeiter, mit Kontrollfragen nach jedem Block. Mehr dazu: digitale Arbeitsanweisungen erstellen lassen.
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